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Meldeanlässe und Meldevergütung

Meldeanlässe und Meldevergütung für die Übermittlung von Daten an das klinische Krebsregister

Aktuelle Informationen zu Meldeanlässen und zur Meldevergütung für die Übermittlung von Daten an klinische Krebsregister.

Meldeanlässe

1. Meldeanlässe

Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich verpflichtet, von Krebsregistern ausgezahlte Meldevergütungen für die vom Land vorgegebenen Meldeanlässe nach Maßgabe des § 65c Absatz 6 SGB V zu erstatten. Folgende Meldeanlässe wurden für das Jahr 2015 zwischen Land und gesetzlichen Krankenkassen vereinbart:

Meldeanlässe sind:

  1. die Diagnose einer Tumorerkrankung,
  2. die histologische, zytologische oder labortechnische Sicherung der Diagnose,
  3. der Beginn und der Abschluss einer therapeutischen Maßnahme (insbesondere Operation, Strahlentherapie, systemische Therapie),
  4. jede Änderung im Verlauf einer Tumorerkrankung, wie beispielsweise das Auftreten von Rezidiven, Metastasen, das Voranschreiten der Tumorerkrankung, teilweise oder vollständige Tumorremission und Nebenwirkungen, sowie
  5. der Tod der Patientin oder des Patienten.
Rückfragen Meldevergütung

2. Meldevergütung

Rückfragen

Bei Rückfragen zu bereits ausgezahlter Meldevergütung wenden Sie sich bitte ausschließlich an
Frau B. Kindt
Telefon: 0355 49493 460.

Meldevergütung - Festlegungen

Festlegungen

Die Höhe der Meldevergütungen wurde am 24. Februar 2015 im Auftrag der Partner der Selbstverwaltung auf Bundesebene gemäß § 65c Absatz 6 Satz 8 SGB V durch eine Schiedsperson wie folgt festgelegt:

  • Meldung einer Diagnosestellung nach hinreichender Sicherung - 18 €
  • Meldung von Verlaufsdaten - 8 €
  • Meldung von Therapie- und Abschlussdaten - 5 €
  • Meldung eines histologischen labortechnischen oder zytologischen Befundes - 4 €
  • Vergütungsabschlag für zahnärztliche Diagnosemeldung ohne Angabe des ICD-Codes - 3 €

Gemäß § 65c Absatz 6 Satz 1 SGB V sind allerdings nur vollständige Meldungen erstattungsfähig. GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft, Kassenärztliche Bundesvereinigung und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung haben deshalb am 15. Dezember 2014 in einer ergänzenden Vereinbarung festgelegt, wann eine Meldung als vollständig gilt. Diese „Meldevergütungen für die Übermittlung klinischer Daten an klinische Krebsregister nach § 65c Absatz 6 Satz 5 SGB V“ (Krebsregister-Meldevergütung-Vereinbarung) ist hier auf der Internetseite sowie des Onkologischen Schwerpunktes Brandenburg / Nordwest e.V. einsehbar.

Die Meldevergütung nach § 65c Abs. 6 SGB V für Meldungen an das Klinische Krebsregister unterliegt nicht der Umsatzsteuer.

Die Meldung der Daten orientiert sich dabei gemäß § 65c Absatz 1 Satz 3 SGB V am aktuellen bundesweit einheitlichen Datensatz der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland zur Basisdokumentation für Tumorkranke und seinen ergänzenden Modulen (ADT/GEKID-Basisdatensatz). Es wird davon ausgegangen, dass sich die an der Behandlung beteiligten Ärzte und Krankenhäuser in den jeweiligen Arzt- bzw. Entlassbriefen über die erfolgten Meldungen an das zuständige Krebsregister gegenseitig informieren. Der Arzt, der dann ohne weitergehenden Sachgehalt eine zusätzliche Meldung abgibt, hat keinen Vergütungsanspruch.

Rückfragen zur Meldevergütung

Ansprechpartner:
Frau B. Kindt
Telefon: 0355 49493 460