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Veranstaltung

2. Gemeinsame Qualitätskonferenz

Auf lebhaftes Interesse stieß die 2. Gemeinsame Qualitätskonferenz des Klinischen Krebsregisters für Brandenburg und Berlin (KKRBB), die unter dem Titel „Qualität der onkologischen Versorgung anhand von Registerdaten“ am 4. Dezember 2019 in den Räumen der Urania Berlin stattfand.

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Dr. Hanjo Pohle in der Berliner Urania begrüßen. Der Vizepräsident der Landesärztekammer Brandenburg zeigte sich erfreut über die große Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen. Sie waren gekommen, um sich dort aus erster Hand über die aktuellen Zahlen des Krebsregisters informieren zu lassen.

Schon die Organisationsform des KKRBB ist eine Besonderheit. In seinen Begrüßungsworten wies Dirk Rothenpieler von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung darauf hin, dass es das bundesweit einzige Krebsregister ist, das von zwei Ländern gemeinsam getragen wird. Rothenpieler zeigte sich überzeugt von der Idee und der Entwicklung, die diese gemeinsame Einrichtung in ihrer Geschichte genommen hat. Der Staatsvertrag werde regelmäßig optimiert und die Geschäfts- sowie die Registerstellen seien ausgebaut und personell verstärkt worden. Für die geleistete Arbeit galt sein Dank insbesondere der Geschäftsführerin des KKRBB, Dr. Anett Tillack, sowie Dr. Hanjo Pohle, dem Vizepräsidenten der Landesärztekammer Brandenburg die alleiniger Gesellschafter dieser gemeinnützigen GmbH ist. An die Teilnehmer der Veranstaltung richtete der Vertreter der Senatsverwaltung den Appell, ihrer Meldepflicht nachzukommen. „Das ist die Basis für qualitativ hochwertigen Output.“

Rückmeldung entscheidet über den Erfolg der gesamten Idee

Ähnlich äußerte sich auch der Berliner Kammerpräsident Dr. Günther Jonitz. „Ihre Rückmeldung entscheidet über den Erfolg der gesamten Idee“, erklärte er. Nur dadurch könne sichergestellt werden, dass die Ärztinnen und Ärzte über Daten aus dem real existierenden Alltag zum Nutzen der Patienten und der Therapie lernen könnten.

Dr. Anett Tillack informierte über die Entwicklung des KKRBB, das aktuell 83 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. Ihnen allen ist es ein besonderes Anliegen, dass die von Ihnen erfassten Daten im Versorgungsalltag nutzbar sind und relevante Aussagen für die Versorgung von Tumorpatientinnen und Patienten ermöglichen. Dr. Maren Pflüger stellte anschließend den Bericht der Landesauswertungsstelle vor.

Patienten begrüßen Krebsregister

Erstmals war mit Hans-Jörg Schatz auch ein Patientenvertreter als Redner zur Qualitätskonferenz gekommen, um die Ärztinnen und Ärzte im Auditorium über die Probleme und Erwartungen der krebskranken Menschen zu informieren. Er wünschte sich unter anderem mehr Referenten, die dazu bereit sind, in den Selbsthilfegruppen über aktuelle Innovationen in der Therapie zu informieren. Schatz regte zudem an, dass auch die Patienten Informationen aus dem Krebsregister erhalten können.

Im zweiten Teil der gemeinsamen Qualitätskonferenz referierten Vertreter der diversen Arbeitsgruppen des KKRBB über die Ergebnisse der Analysen Zur Versorgungsqualität ausgewählter Tumoren anhand der Registerdaten.

Es war eine informative und spannende Veranstaltung für alle Beteiligten, die wohl auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. Einen ausführlichen Bericht über die 2. Gemeinsame Qualitätskonferenz des Klinischen Krebsregisters für Berlin und Brandenburg wird das Brandenburgische Ärzteblatt in einer seiner nächsten Ausgaben veröffentlichen.

Quelle: BÄB 01/2020
Autor: Elmar Esser